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Kugelpanoramen

Diese Art der Panoramen kenne ich seit einiger Zeit. Vor einiger Zeit habe ich diese Kugelpanoramen in Google Earth entdeckt. Das war der Punkt, wo ich unbedingt diese Möglichkeit ausprobieren wollte.

Kugelpanorama des Garten hinter dem Haus Eden

Objektiv
Erst musste das entsprechende Objektiv beschafft werden. Welches?

  • Pentax 10-17
  • Sigma 4,5 oder 8
  • Sigma 8-16 oder 10-20
  • Pelang 8

Da gibt es genug Fallstricke und Möglichkeiten. Die einen Objektive sind gar keine Fischaugen, sondern Weitwinkelobjektive. Und wie wirkt sich die Brennweite bei Crop-Sensoren aus?
Meine Lösung: Sigma 8mm 1:4 EX auf eBay für etwas über 500.-. Immer noch teuer, das Objektiv ist aber seinen Preis wert.
Das Objektiv gehört zur DG-Serie. Das heisst, dass die Objektive für Vollformat-Kameras gerechnet sind. Dort ist das Objektiv ein Zirkumpolar-Fischauge. Das Bild wird mit 180 Grad aus Kreis abgebildet. Wenn das Objektiv an einer Pentax-, Sigma- oder Nikon-Kamera eingesetzt wird, dann bildet das Objektiv 180 Grad nur noch über die lange Bilddiagonale ab.

Kameraeinstellungen
Die Kamera stellt man auf den manuellen Modus und misst die Belichtung so, dass die Sonne nicht im Bild zu sehen ist. Damit schiesst man dann die Bilder. Den automatischen Weissabgleich und die automatisch Scharfstellung schaltet man aus. Die Blende ist idealerweise 11 oder 8.

Bilder machen
Bei der Vollformat und bei der Crop-Version reichen 4 Bilder für ein Kugelpanorama aus. Nach der Anleitung habe ich mit der Fadenmethode brauchbare Ergebnisse erhalten. Allerdings habe ich die Methode etwas modifiziert: Die Kamera halte ich ca. 60 Grad schräg. 2 Bilder mache ich leicht aufwärts, 2 weitere leicht nach unten geneigt. Einen Nodalpunktadapter habe ich nicht. Ich werde vielleicht selber etwas basteln. Das braucht es bestimmt dann, wenn die Belichtungszeiten länger werden.

Software
Ohne Software geht aber in diesem Fall nichts. Ich habe das Demo von PTGUI heruntergeladen und getestet und bald brauchbare Resultate erhalten. Das ist mir bei Hugin nicht gelungen. Cool ist auch das Feature mit dem einfachen Maskieren von störenden Schatten, etc. Das heisst, man muss die Pro-Version kaufen. Die Software ist nicht gerade billig.
Vor der Verwendung der Bilder in PTGUI lasse ich diese wie üblich durch Lightroom 3. Da korrigiere ich die notwendigen Sachen.
Es stellt sich die Frage, wie die Bilder dann im Webbrowser sichtbar gemacht werden können. Dazu muss man in PTGUI unter Tools -> Publish to Website das gerechnete Bild einladen und dann ausgegeben werden. Es entstehen ca. 14 Teilbilder, eine HTM-Seite, ein Java-Script wird gespeichert. Alle diese Dateien werden auf einen FTP-Server kopiert und dann wird ein Link auf die HTM-Seite gemacht. Das wars.

Ergebnisse
Link 1, Link 2, Link 3, Link 4 auf 360cities.net
Ich hoffe, diese 4 Bilder tauchen bald in Google Earth auf. Das ist das erklärte Ziel. Deshalb munter anklicken und für Trafic sorgen. Vielleicht hilft es.

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Benedikt Meier

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By Daniele Zedda • 18 February

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