Licht einfangen ...

Lichtfängerblog

Auf Cape Kidnappers

waren wir gestern die grösste Tölpelkolonie auf dem Festland weltweit besuchen. Da hin brachten uns starke Traktoren, auf deren Anhänger wir bequem sitzen und die Landschaft an uns vorbei ziehen lassen konnten. Der Weg führte durch einen schmalen Streifen Sandstrand, der nur bei Ebbe passierbar ist.
Tölpel machen ihren Jungfernflug nach Australien, wo sie ein paar Jahre leben. Sehr viele von ihnen sterben in dieser Zeit. Die wenigen Überlebenden kommen zurück an ihre Geburtsstätte, wo sie jedes Jahr neu brüten und als friedliche Vogelpaare während ca. 30 Jahren treu zusammen leben. Schön, nicht?

Noch ein anderes Geschichtchen zum Namen des Capes gefällig?
Als Captain Cook vor vielen Jahren hier landete, war in seinem Gefolge ein vornehmer Mann aus Tahiti mit seinem jungen Diener. Die Maoris dachten, die beiden seien Gefangene der Engländer und fanden eine günstige Gelegenheit, den Jungen zu befreien. Doch nicht lange, denn wie immer waren die Eroberer mit ihren Waffen den Einheimischen überlegen und befreiten den „gekidnappten“ Jungen. Viele Namen von Orten und Küsten erinnern an die Eroberer und Entdecker, so z.B. weiter südlich Cape Turnagain, der Punkt, an dem Cook nach mehreren erfolglosen Versuchen, trotz der starken Winde weiterzukommen, aufgeben und umkehren musste.

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Benedikt Meier

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By Daniele Zedda • 18 February

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