Licht einfangen ...

Lichtfängerblog

Erfahrungen mit Filtersystemen (Haida, Lee, Hitech, Cokin)

Zuerst habe ich vor Jahren aus Kostengründen mit Cokin-Filtern angefangen. Buchstäblich nach dem ersten Sujet habe ich dieses weggelegt und nie mehr verwendet. Beim ND Filter hätte ich die Bilder höchstens als schlechte SW-Bild verwenden können. Die verschiedenen Farbstiche konnte ich nicht korrigieren.
Dann habe ich Tests gelesen, recherchiert und mich dann entschieden, das Lee Filtersystem zu kaufen. Das ist nun wirklich eine sehr teure Angelegenheit. Vor allem der Polfilter kosten über 350.-, die Verlauf-Filter sind auch nicht gerade günstig. Im Allgemeinen war ich zufrieden mit den Resultaten, kleinere und grössere Probleme hatte ich aber schon.

Quelle: http://forum.luminous-landscape.com/index.php?topic=14398.0

Der Messingstift der Halterung ist recht klein und wird gleichzeitig als Justierschraube verwendet. Eine oder zwei Drehungen an der Schraube – und der Filterhalter fällt sehr leicht ab. Weil der Halter recht gross ist, passiert es leicht, dass der Filterhalter unbeabsichtigt abgerissen wird. Deshalb nach jeder Benutzung bein säuberlich abmontieren und versorgen. Da ich das nicht immer gemacht habe, ist mein Adapter wiederholt zu Boden gefallen. Da der Polfilter ganz vorne montiert und vor den ND resp. GND-Filtern eingesetzt wird, hat dieser a) einen sehr grossen Durchmesser und ist entsprechend teuer und b) dunkelt er schon bei einem APS-C 12mm Objektiv die Ecken ab, auch wenn man nur einen ND-Filter zusätzlich verwendet. Er ist wegen der Position, der nicht sooo stabilen Befestigung des  Adapters und der Grösse stark bruchgefährdet. Zudem kann Licht auf der Seite eindringen.

Ich hatte Glück und der Polfilter ist nicht zerbrochen. Dafür wurde mir die Fotoausrüstung gestohlen.

Nun ging die Suche wieder von vorne los. Tests lesen, recherchieren.
Neue Namen tauchten neben Lee auf: Hitech und Haida. Hitech-Filter habe ich schon im Lee-Filtersystem verwendet.

In den Tests nehmen sich die 3 Marken nicht viel, allen gemein ist die Tatsache, dass sie in der Schweiz nicht zu leicht zu beschaffen sind und dass viele Filter gar nicht geliefert werden können.

Was mich nach den Erfahrungen mit Lee bei Haida überzeugt hat, das ist der Aufbau des Systems.
Der Polfilter wird direkt in den Adapterring geschraubt, er ist also sehr nahe an der Frontlinse. Dadurch ist der Durchmesser kleiner und der Filter kann kostengünstiger produziert werden, es gibt weniger Streulicht und der Filter kann nicht so einfach abgerissen werden. Dafür ist der Wechsel von Objektiv zu Objektiv nicht so einfach, weil man den Filter jeweils herausschrauben muss. Der Aluminium-Filterhalter ist gut gemacht und die ND- und GND-Filter können dann von verschiedenen Herstellern stammen. Bei diesem System konnte ich beim gleichen Objektiv keine Abschattungen in den Ecken feststellen.

Die Resultate mit dem Polfilter sind ähnlich wie beim Lee-Filtersystem, beim Handling sehe ich Unterschiede. So viel Geld wie beim Lee System wollte ich nicht mehr ausgeben. So bin ich mit der Haida-Lösung sehr zufrieden, weil es gute Resultate liefert, kompakt und stabil ist und günstiger ist. Ich werde aber sicher auf Filter der jeweils anderen Firmen zurückgreifen (müssen).

Nur mit Adapter.

Mit eingeschraubtem Polfilter

Adapter, Polfilter und zusätzlicher Filterhalter

Adapter, Polfiler, Filterhalter und GND-Filter

Von oben

Von vorne mit Polfilter

Nur mit Filterhalter

Adapter und Polfilter im Schutzdeckel

Detail der Befestigung des Filterhalters.

Ach ja, Verlaufsfilter aus Glas sind kein Thema mehr für mich. ich habe zwei davon zerbrochen …

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Benedikt Meier

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By Daniele Zedda • 18 February

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