Kategorie: Astrofotografie

Der Mond mit 600 mm FF

Der Mond mit 600 mm FF

Die Schönwetterperiode ermöglicht es mir, mindestens jeden 2. Tag Mondbilder zu machen. Das Headerbild habe ich mit manuellem Fokus freihändig gemacht. Die Stabilisierung des Objektivs ist super. Allerdings ist das Bild „nur“ 2 Megapixel gross. Also nur für den Bildschirm. Aber trotzdem eindrücklich. Den Sonnenuntergang konnte ich auf der einen Seite im Westen verfolgen, genau gegenüber konnte ich Minuten später den Mondaufgang sehen, erst arg im Dunst und kaum sichtbar, dann zeichnete er sich aber rasch gut im Dunst ab.

Das Fotografieren des Mondes

Entweder, man ist im Besitz eines sehr grossen Teleobjektivs (>1000 mm in 35 mm Format) oder man muss das Bild stark beschneiden. Das Bild ist dann aber nur noch für den Computerbildschirm geeignet. Ausdrucken kann man das nicht mehr. In der Sternwarte Oberberg in Schüpfheim ist es dank des 2500 mm Teleskops sogar möglich, auf einer 35 mm Kamera Bilder des Mondes zu machen, welche das ganze Bild ausfüllen. Mit den Kameras von Olympus und Pentax (andere Firmen werden folgen) kann man Bilder automatisch mehrere Bilder machen lassen, welche dann in der Kamera zu einem […]

Mondfinsternis

Mondfinsternis

In der Nacht vom Sonntag auf den Montag war schon wieder ein Blutmond angesagt. Diesmal am Morgen um 04:30 Uhr. Kurz vor dem Höhepunkt war der Himmel bedeckt und man sah nichts mehr vom Mond. Eine Ahnung bekommt man aber beim Titelbild des Beitrages.

Orionnebel

Orionnebel

In der Sternwarte Oberberg in Schüpfheim kann ich dank Paul Ehrler immer wieder mal Versuche mit der Kamera machen. Er wartet dann geduldig, bis ich genug habe. Hin und wieder reklamiere ich dann auch etwas und er kann das Problem dann lösen. Durch das Teleskop sieht man mit dem Auge bloss weisse Flächen. Durch längere Belichtungszeiten ist es dann möglich, auch Farben sichtbar zu machen. Dabei „brennen“ die grossen Sterne aus, das heisst, sie werden immer grösser, weil durch die längere Belichtungszeit auch die Umgebung überbelichtet wird. Deshalb macht man dann mithilfe von Software ein […]

Blutmond

Blutmond

Ende Juli sollte die am längsten dauernde Mondfinsternis in diesem Jahrhundert stattfinden. Und da das Jahrhundert noch relativ jung ist, wird es schwer, das noch einmal zu erleben. Also fuhren wir von Frutigen Richtung Spiez, weil dort die Berge weniger hoch sind respektive, weil man dort weiter von den Bergen entfernt ist. Dadurch steigt der Mond etwas früher über den Bergen auf. Und tatsächlich, kurz nach 22:00 Uhr tauchte der Mond auf. Natürlich fast genau über dem höchsten Punkt in der Umgebung. Aber es war sehr eindrücklich. Das Problem: Man hatte keine Zeit, die Objektive […]

Erfahrungen mit der Canon G16

Erfahrungen mit der Canon G16

Zwischen Bern und Genf wurde mir im Zug mein Fotorucksack entwendet. Ich stand in Genf mit leeren Händen da. Im Toll-free-Bereich des Genfer Flughafens habe ich dann bei einer sehr kleinen Auswahl die Canon G16 gekauft. Ausschlaggebend waren die manuell bedienbaren Einstellräder auf der Oberseite der Kamera sowie der kleine optische Sucher.Der Sensor misst diagonal nur ca. 9 mm. 11 MPixel zusammen mit dem RAW-Aufzeichnungsformat sorgen dann aber für eine erstaunliche Bildqualität. Das Objektiv bietet mit einem Brennweiten-Äquivalent von 28-140mm und einer Bendenabstufung von 1:1.8 bis 1:2.8 die Grundlage für sehr viele Bereiche der Fotografie. […]

Astrotracing mit Pentax

Der GPS-Empfänger von Pentax für die K-5 beherrscht das Astrotracing. Damit sind Belichtungszeiten bis 5 Minuten möglich, ohne dass die Sterne als Striche dargestellt werden. Das ist gut für die Sterne, aber schlecht für den Vordergrund: Deshalb muss man ein Bild für den Vordergrund ohne Astrotracer machen und dann aus 2 Bildern eines machen. Dazu benutze ich dann GIMP. Das Resultat sieht dann etwa so aus: Für da nächste Bild habe ich über 50 Bilder zu je 30 Sekunden zusammengefügt. Dazwischen gab es jeweils eine Pause von 3-7 Sekunden. Zusammen sind das über 30 Minuten […]

Bewegung der Sterne

Für diese Foto habe ich 16 Bilder à je 30 Sekunden verwendet. Das Speichern der Bilder dauert ein paar Sekunden, dann folgt die nächste Aufnahme. Die Bilder decken die Bewegung der der Sterne innerhalb von ca. 9 Minuten ab.

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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