Kategorie: Reisen

Eishöhlen in Island

Eishöhlen in Island

Vor 2 Jahren wollten wir noch kurz eine Eishöhle besuchen. Keine Chance – alles ausgebucht. Diesmal sollte das anders laufen. Im Herbst haben wir eine Eishöhlentour gebucht. Gerade noch rechtzeitig. Wir haben genau den richtigen Tag erwischt: Traumwetter. An Tag zuvor wurde die Tour wegen zu staken Winden abgesagt, ab Tag darauf wurde die Tour wegen schlechtem Wetter und Wind abgesagt.

Grampians

Den grosszügigen Campingplatz mit hohen, Schatten spendenden Bäumen teilen wir uns mit zum Teil lauthals krächzenden Vögeln, vielen Kakadus, einigen Papageien und mit zahlreichen Kängurus. Am Morgen konnten wir dann auch noch Emus beobachten. Wo das ist? Im Grampians Nationalpark, genauer in Halls Gap. Von hier sind wir heute bei brütender Hitze zu einer schönen Wanderung in die Berge aufgebrochen. Ein zweiter, kurzer Weg führte uns zu einem spektakulären Felsen und zum dekorativen MacKenzie-Wasserfall, dem grössten in Victoria. Am Abend begegnete uns dann noch ein Echidna, eine Art Riesenigel mit Rüssel, ein süsser Kerl. Wie […]

Great Ocean Road

Als eine der schönsten Küstenstrassen der Welt schlängelt sie sich über eine Distanz von 300 km der Küste Südaustraliens entlang und gewährt immer wieder spektakuläre Ausblicke. Sie wurde zwischen 1918 und 1932 von Veteranen des 1. Weltkriegs erbaut, nicht nur als Arbeitsbeschaffungsmassnahme, sondern auch als Erinnerung an alle auf europäischen Kriegsschauplätzen gefallenen Australier. Seit drei Tagen sind wir auf dieser Strasse unterwegs und kommen nicht mehr aus dem Staunen heraus. Beim schönsten Abschnitt zwischen Princetown und Peterborough – dies sind nur gerade 30 Kilometer – verweilten wir heute den ganzen Tag. Die Küstenlandschaft hier ist […]

Koalas und Kängurus

Auf dem Weg zum Leuchtturm am Cape Otway fährt man zuerst durch schöne Eukalyptus-Wälder. Plötzlich tauchen aber völlig kahle Bäume auf. Des Rätsels Lösung liess sich bald finden: es gibt hier putzige Koalas, zum Knuddeln süss. Die meisten, die wir sahen, hockten allerdings ziemlich apathisch auf den Bäumen. Doch einen etwas aktiveren konnten wir ganz aus der Nähe beobachten. Er putzte sich, schaute sich etwas in der Gegend um, putzte sich erneut, kletterte dann vorwärts – oder doch besser rückwärts, wenn es runter geht; er ist ein vorsichtiger Kletterer – und frass dann genüsslich einige […]

Otways

Hinter der Great Ocean Road erstreckt sich der Great Otway National Park, der durchaus sehenswert und sehr abwechslungsreich ist. Es gibt hier wunderschönen, gemässigten Regenwald mit vielen Eukalyptusbäumen, malerische Wasserfälle und eine gewaltige Sandsteinhöhle mit einer vom Wasser fein ziselierten Decke.

Sydney

Es war für einmal nicht James Cook, sondern Arthur Phillip, der im Jahr 1788 nach sieben Monaten auf hoher See mit elf Schiffen und gut 700 Strafgefangenen ziemlich genau dort, wo heute das einzigartige Opernhaus steht, an Land ging. Er schwärmte von der günstigen Lage der Bucht, in der Schiffe selbst bei Sturm sicher ankern können. Nach schwierigen Anfängen, in denen die britische Kolonie auf dem australischen Kontinent oft gefährdet war, begann der schottische Gouverneur Lachlan Macquairie zu wirken. Er baute ein Parlamentsgebäude, Kasernen und Krankenhäuser, Schulen und Kirchen und verwandelte Sydney damit in eine […]

Jedem sein Hobby

In Geraldine gibt es ein „Wulle-Lädeli“, in dem mit einem Gewicht von 5,5kg der grösste Pullover der Welt – eingetragen im Guiness-Buch der Rekorde – hängt. Gestrickt hat ihn der Ladenbesitzer Michael Linton, zusammengenäht seine Frau. Er hat noch ein weiteres Hobby: Aus kleinsten Metallplättchen (3x4mm), Bestandteile von Strickmaschinen, hat er den Wandteppich von Bayeux (kennt den jemand?) als Mosaik nachgemacht. Dieses Mosaik ist 42m lang. Er brauchte dazu dreissig Jahre und ist gerade erst vor drei Monaten fertig geworden. Als er uns dann noch sein Computerprogramm mit allen möglichen Anwendungen im Zusammenhang mit diesem […]

Mount Cook

Es braucht schon etwas Glück, ihn in seiner ganzen Grösse bis zur Spitze zu sehen, denn oft ist der Aoraki – Himmelsstecher in der Sprache der Maori und mit 3754 Meter der höchste Berg Neuseelands – von Wolken verhüllt. Wir hatten das Glück, ihn ein paar Mal in seiner vollen Pracht zu sehen: vom Südende des türkisblauen Lake Pukaki, auf einem Rundflug aus ein paar hundert Metern Distanz, und an einem späten Abend bei Sonnenuntergang im Mount Cook Nationalpark.

Moeraki Boulders

Bei Moeraki liegen einige Dutzend kugelförmige Steine mit bis zu zwei Metern Durchmesser an der Küste. Sie sind teils glatt, teilweise mit Muscheln bedeckt, bei einigen ist die Oberfläche abgeblättert, einige sind gar auseinandergefallen. Sie sind wunderschön und geheimnisvoll, denn eigentlich weiss niemand wirklich, wie sie da hingekommen sind.

Otago Peninsula

Dunedin, von den ersten Siedlern schottisch geprägt, ist eine der schönsten Städte Neuseelands. Eines der schönsten Gebäude in dieser Stadt ist der Hauptbahnhof. Er macht sich nicht nur von aussen gut. Er hat auch eine wunderschöne Bahnhofhalle, in der man gerne verweilt. Verlässt man das Stadtzentrum ostwärts Richtung Meer, gelangt man auf die einzigartige Otago Peninsula, die nicht nur landschaftlich, sondern durch ihre vielfältige Tier- und Vogelwelt besticht. Wir haben zwar die Albatros-Führung durch die weltweit einzige Festlandkolonie sausen lassen, dafür aber in der abgeschiedenen Sandfly Bay (ohne Sandflies!) Seelöwen und Robben in einer Distanz […]

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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