Schlagwort: Reisefotografie

Arthurs Pass

Er gilt als die schönste Verbindung – auch per Zug – zwischen der West- und Ostküste der Südinsel. Für uns mit hochalpinen Landschaften verwöhnte Schweizer ist diese Gegend nicht besonders spektakulär. Trotzdem hat sich die Fahrt hinauf zur Passhöhe auf jeden Fall gelohnt. Zum einen, weil wir dort dem frechen, überhaupt nicht scheuen Kea, einem Bergpapagei begegnet sind. Er geht überall rein und frisst alles, was ihm vor den Schnabel kommt. Zum andern, weil wir eine schöne Wanderung zum Devil‘s Punch Bowl, einem 130m hohen, in eine schöne Landschaft eingebetteten Wasserfall machen konnten.

Pancake-Rocks

Gleich nochmals Kalksteinformationen, diesmal wie Omeletten (Pancakes) aufeinandergeschichtet, umspült vom tosenden, brausenden, ja krachenden Meer. Wiederum phantastisch, einzigartig, ein unglaublich schönes Schauspiel der Natur.

Oparara-Arch

Ganz im Norden der Westküste, dort, wo auch die steile und holprige, für Campervans nicht mehr zugängliche Schotterstrasse endet, liegt, erreichbar nach einer halbstündigen Wanderung durch einen märchenhaften, dicht wuchernden Wald entlang einem Fluss mit orangem Wasser ein riesiger Kalksteinbogen. Dahinter findet sich noch ein zweiter, niedrigerer, 50m hoch, 37m breit, mit 200m aber umso längerer, aus dem der orange Fluss hervor sprudelt. Phantastisch! Wir haben noch selten so etwas Schönes gesehen.

Cape Foulwind

Gestern sind wir an die Westküste gefahren. Wir wissen, dass es hier oft und viel regnet. Aber die Küste soll wunderschön sein. Es war dann wirklich so, dass heute morgen mal dicke Tropfen, mal Sprühregen auf unser Camperdach fiel. So warteten wir ab, und als sich dann erste blaue Störungen am wolkenverhangenen Himmel zeigten, fuhren wir los zum nahe gelegenen Cape Foulwind. Hier eröffnete sich uns eine phantastische Küstenlandschaft mit von tosenden, meterhohen Wellen umströmten Felsen im Meer und einer Pelzrobbenkolonie. Am Abend sind wir nochmals da hingegangen und haben beim Leuchtturm die Sonne im […]

Tongariro-Nationalpark

Heute reihen wir uns in den Strom der Hunderte von Wanderfreudigen ein, die die bekannteste Tageswanderung Neuseelands, den Tongariro-Crossing, unter die Füsse nehmen. Leider ist diesen Sommer nur die Hälfte des Weges begehbar. Ein Vulkanausbruch im November hat Teile des Weges mit Lava zugedeckt. Schade, schade, schade!!! Immerhin kommen wir bis zum Red Crater, wo wir einen herrlichen Blick über die Emerald Lakes, den Lake Taupo im Hintergrund und auf verschiedene Vulkane haben. Solch prachtvolle Aussichtspunkte sind wahrlich selten!

Mount Taranaki

Er trohnt unübersehbar in der Südwestecke der Nordinsel und reizte vor allem Beni zur Besteigung. Nach unserer Ankunft gegen Abend in North Egmont auf 900m Höhe steigen wir mal ein Stück hoch, um den Weg zu erkunden. Auf dem Parkplatz des Visitor Centers dürfen wir übernachten. Es ist herrlich ruhig, und Beni hat den Camper so hingestellt, dass er im Liegen die Wetterlage am Taranaki beobachten kann. Da er in der Frühe nur von wenigen Wolken umhüllt ist, laufen wir um 5.45 Uhr los in eine herrliche Morgenstimmung hinein. Auf 1500m wird es kühler, und […]

Waitomo Caves

Es gibt vieles, was man fotografieren kann. Manchmal ist das Ergebnis fast schöner als die Wirklichkeit. Was wir heute gesehen haben, lässt sich auf einer Foto nicht festhalten: Eine stockdunkle Höhle, etwas erhellt von Tausenden von Glühwürmchen, die wie ein Sternenmeer am Himmel von der Decke leuchten. Untendurch gleiten wir acht Touristen in einem Schlauchboot durchs Wasser. Die Stille wird nur durchbrochen vom Klatschen des Paddels und durch gelegentliche Wassertropfen, die von der Decke fallen. Wir verstummen alle und staunen nur noch.

Coromandel-Peninsula

Nicht nur bei den Touristen, sondern auch unter den Einheimischen gilt sie als bevorzugtes Urlaubsziel. Wir haben aber neben den vielen Neuseeländern, die jetzt alle Ferien haben, doch noch freie Plätze auf den Campings gefunden. Die Küstenlandschaft ist wunderschön, einfach atemberaubend. Die Westküste ist wild und zerklüftet, an der Ostküste findet man lange Sandstrände – und die Cathedral Cove, ein mächtiger Felsbogen, der ins Meer hinaus ragt. Er hat uns so gut gefallen, dass wir den schönen Weg dahin gleich zwei Mal gemacht haben: am späten Abend und am darauf folgenden frühen Morgen.

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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